Hinweis: Keine der Informationen auf dieser Seite kann das vertrauensvolle Gespräch mit Ihrer/Ihrem PsychotherapeutIn, FachärztIn oder HausärztIn ersetzen!

 

Was ist psychische Gesundheit? 

 

Der Begriff Psyche bezieht sich auf das Innenleben einer Person: Gedanken, Gefühle, Verhalten. Wer sich seelisch gesund fühlt, der befindet sich in einem (nahezu) idealen Zustand: Stress im eigenen Leben wird bewältigt, einer Arbeit nachzugehen fällt leicht und die Teilhabe am sozialen Leben ist uneingeschränkt möglich. In manchen Lebensphasen können Belastungen jedoch überfordernd sein. Ähnlich wie der Körper kann auch die Psyche eines Menschen krank werden: 
Wahrscheinlich denken Sie es sich schon: Die Unterscheidung zwischen psychischer Gesundheit und psychischen Erkrankungen ist nicht nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“ möglich. Der Großteil an Menschen schwankt im Laufe des Lebens zwischen diesen beiden Zuständen - je nach Lebenssituation und psychischer Belastung mal mehr in die eine oder andere Richtung. 
Wenn die psychischen Belastungen sehr stark sind, können sich „psychische Erkrankungen“ herausbilden, worunter ganz allgemein unterschiedlichste Störungsbilder in verschiedensten Schweregraden verstanden werden.

Aufgrund der Vielzahl psychischer Erkrankungen können deren Merkmale, auch Symptome genannt, sehr unterschiedlich sein. Es eint diese jedoch, dass sie den Alltag und die Funktionsfähigkeit der Betroffenen beeinflussen – mal mehr, mal weniger stark. Oftmals gehen Symptome nach einiger Zeit wieder weg und das eigene Leben kommt von selbst wieder in Balance. Wenn Beschwerden allerdings immer stärker werden und sich weitere, neue Symptome zeigen, sollten sich Betroffene –womöglich mit Unterstützung von Familie oder Freunden – professionelle Hilfe suchen, wie sie von PsychotherapeutInnen, HausärztInnen und weiteren FachärztInnen angeboten wird.

 

Warum ist das Thema psychische Erkrankungen so relevant?

Viele Betroffene suchen professionelle Hilfe erst auf, wenn sie schon sehr stark unter ihren psychischen Belastungen leiden. Noch heute sind psychische Belastungen nicht selten mit der Angst verbunden, ausgegrenzt und stigmatisiert zu werden. Zudem fühlen sich Betroffene oft verunsichert, weil viele Menschen sich zwar mit körperlichen Symptomen und deren Behandlung auskennen, nicht jedoch mit der „psychischen Seite“.

Dabei leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe des Lebens an einer psychischen Erkrankung. Durchschnittlich jeder zehnte Krankheitstag unter Berufstätigen wird durch psychische Beschwerden verursacht, was Platz 1 vor allen körperlichen Erkrankungen bedeutet. Depressive und Angst-Erkrankungen befinden sich unter den häufigsten psychischen Erkrankungen.


Um es kurz zusammenzufassen: Psychische Erkrankungen sind nicht selten, sie können jeden Menschen treffen und sind kein Zeichen von Schwäche. Und: sie sind inzwischen gut behandelbar.

 

Ab wann ist eine Person psychisch krank?

Wie bereits erwähnt verlaufen die Grenzen zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit fließend und nicht nach einem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. PsychotherapeutInnen und weitere Fach- und HausärztInnen müssen diese Linie vor der Behandlungsplanung jedoch ziehen und entscheiden: Liegt eine psychische Erkrankung vor?
Im Gegensatz zu körperlichen Erkrankungen ist die Diagnose einer psychischen Erkrankung nicht über ein Blutbild oder eine Röntgenaufnahme möglich. Eine körperliche Untersuchung gehört allerdings zur Krankheitsabklärung, da es einige körperliche Krankheiten gibt, die psychische Beschwerden auslösen können. Beispielsweise kann Antriebslosigkeit sowohl das Symptom einer Schilddrüsenunterfunktion als auch einer depressiven Verstimmung sein. 
Ein/e PsychotherapeutIn oder ÄrztIn erfasst mittels eines Gesprächs sowie weiterer diagnostischer Maßnahmen in Form von z.B. Fragebögen, standardisierten Interviews sowie sonstiger Testverfahren das Gesamtbild der Beschwerden und findet heraus, ob und welche psychische Erkrankung in welchem Schweregrad vorliegt.

 

Warum wird eine Person psychisch krank?

Das „Warum“ lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Häufig wird das biopsychosoziale Modell für die Entstehung einer psychischen Erkrankung herangezogen: die Kombination als biologischen Faktoren (z.B. bestimmte Gene), sozialen Gegebenheiten (z.B. Stress im Beruf) und individuellen Faktoren(z.B. belastende Lebenserfahrungen in der Vergangenheit).
Diese Kombination bestimmt einfach gesagt, wie viel Stress eine Person „vertragen“ kann, bevor sich eine psychische Erkrankung ausbilden kann. Umgekehrt können jedoch auch Menschen ohne Risikofaktoren bei großer Belastung psychisch erkranken.

 

Was ist eine depressive Erkrankung und wie wird sie behandelt?

Wie bei den meisten psychischen Erkrankungen hat auch eine Depression viele Erscheinungsbilder. Da jedoch drei Symptome bei einem Großteil der Erkrankten vorkommen, werden diese als „Hauptsymptome“ bezeichnet:

Symptom 1 Gedrückte Stimmung

Symptom 2 Antriebsmangel

Symptom 3 Verlust von Freude und Interesse

Es gibt eine Vielzahl weiterer Symptome („Zusatzsymptome“) wie beispielsweise Schlafstörungen, Schuldgefühle, Appetitlosigkeit oder auch Suizidgedanken. Außerdem kann eine Depression sowohl einmalig („depressive Episode“) als auch wiederkehrend auftreten.
Heute sind Depressionen gut behandelbar. Dabei werden meistens Psychotherapie (Gespräche) oder Psychopharmaka (Medikamente) eingesetzt – bei mittel- bis schwergradiger Depression gegebenenfalls auch beides gleichzeitig. Daneben kann einigen Betroffenen auch beispielsweise Lichttherapie, Schlafentzug oder Bewegung helfen.

 

Was ist eine Angsterkrankung und wie kann sie behandelt werden?

Angsterkrankungen können sehr unterschiedlich sein, weshalb wir die häufigsten Formen hier kurz erläutern möchten.

 

Phobische Störungen

Unter phobischen Störungen (z.B. Agoraphobie, soziale Phobie oder spezifische Phobien) werden situationsabhängige Ängste verstanden, die von einem bestimmten Objekt (z.B. Spinne) oder einer konkreten Situation (z.B. Rede vor Publikum) ausgelöst werden.

Panikstörungen

Bei Panikstörungen kommt es wiederholt und unerwartet immer wieder zu Panikattacken, wodurch Betroffene ihr Verhalten verändern (z.B. Vermeiden von Bewegung aus Angst). Häufig denken Betroffene zu Beginn, sie hätten eine ernsthafte körperliche Erkrankung (z.B. Herzfehler).

Generalisierte Angststörung

Eine generalisierte Angststörung hingegen betrifft Menschen, die dauerhaft unter übermäßigen Befürchtungen und Sorgen ohne bestimmten Auslöser leiden. Das Ausmaß der Sorgen und die daraus resultierende Beeinträchtigung des Lebens von Betroffenen unterscheiden eine generalisierte Angststörung von „normalen“ Sorgen.


Alle Formen von Angsterkrankungen sind gut behandelbar. Die Behandlung mit Psychotherapie ist meist die erste Wahl.
 

 

PSYCHOnlineTHERAPIE wurde zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und Angsterkrankungen entwickelt.

Erfahren Sie mehr über das Projekt.

 

Teilnahme an PSYCHOnlineTHERAPIE

Informationen zur Teilnahme

 

Informationen zu PSYCHOnlineTHERAPIE

 

PSYCHOnlineTHERAPIE wird derzeit im Rahmen eines Modellprojektes wissenschaftlich untersucht und begleitet. Eine Teilnahme als PatientIn ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Um als PatientIn an PSYCHOnlineTHERAPIE teilnehmen zu können müssen Sie bei der AOK Baden-Württemberg oder der Bosch BKK versichert sein und an der hausarztzentrierten Versorgung sowie dem FacharztProgramm teilnehmen. Weitere Teilnahmevoraussetzungen finden Sie in der Teilnahmeinformation, welche Ihnen von Ihrer/m TherapeutIn ausgehändigt wird, sofern Sie an PSYCHOnlineTHERAPIE teilnehmen können. Bei Unklarheiten darüber, ob Sie für eine Teilnahme geeignet sind, fragen Sie gerne Ihre/n TherapeutIn.

 

Wie profitieren Sie von einer Teilnahme an PSYCHOnlineTHERAPIE?

Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Psychotherapie. Wie Sie bestimmt wissen, müssen PatientInnen heutzutage häufig sehr lange auf einen Therapieplatz warten. Hier setzt das Projekt PSYCHOnlineTHERAPIE an. Durch die Kombination aus Therapiesitzungen gemäß Routineversorgung und Online-Therapie ist es PsychotherapeutInnen möglich, mehr PatientInnen zu betreuen. Auf diese Weise können freie Therapieplätze geschaffen werden. Hiervon profitieren in aller erster Linie Sie als PatientInnen. Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie uns dabei, dass zukünftig viele PatientInnen mit depressiven Erkrankungen, Angsterkrankungen aber auch anderen Erkrankungen von dieser neuen Behandlungsform profitieren und weniger lange auf einen Therapieplatz warten müssen. Zudem bietet der Ansatz der verzahnten Psychotherapie, diese flexibler, intensiver und eingebundener in Ihren Alltag zu gestalten.

Falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde, erhalten Sie Zugriff auf evidenzbasierte und innovative Online-Module. Diese haben sich bereits in vielen Studien als wirksam zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und Angsterkrankungen erwiesen (Siehe Evidenzbasis) .

In allen drei Studien profitieren Sie von der Expertise Ihres/Ihrer TherapeutIn, welche/r eine individuelle Gestaltung Ihrer Therapie garantiert. Falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde, kann diese/r Ihnen im Verlauf Ihrer Therapie genau die Online-Module freischalten, die er für Sie zu dem Zeitpunkt optimal findet. Durch Feedback zu Ihren absolvierten Online-Modulen und die Möglichkeit, über die Online-Plattform mit Ihrem/Ihrer TherapeutIn zu kommunizieren ist eine optimale Verzahnung von Onlinesitzungen und Sitzungen gemäß Routineversorgung garantiert.

Die Integration von Online-Modulen in die Psychotherapie vor Ort bietet eine hohe Flexibilität. Falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde, können Sie die Online-Module durchführen, wann und wo Sie wollen! Zudem können Ihnen die über die Online-Module bereitgestellten Inhalte und Übungen dabei helfen, neue Denk- und Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren.

Sie haben Interesse an einer Teilnahme?

Das freut uns! Sie müssen nichts weiter tun, als dies Ihrem/Ihrer PsychotherapeutIn möglichst vor Therapiebeginn mitzuteilen. Diese/r informiert Sie über die weiteren Schritte.

Weitere Informationen

Sie sind sich über eine Teilnahme an PSYCHOnlineTHERAPIE noch unsicher oder würden gerne wissen, in welcher Studienbedingung sie wären?

Ihr/e TherapeutIn wird Ihnen bei der Entscheidung, ob Sie für eine Teilnahme an PSYCHOnlineTHERAPIE geeignet sind, gerne weiterhelfen. Auch klärt sie/er Sie darüber auf, welche Studienbedingung auf Sie zukäme.

Falls Sie Fragen zur Studie haben, schaue Sie gerne in die Teilnahmeinformation, welche Ihnen im Rahmen einer Studienteilnahme ausgehändigt wird. Auch unsere FAQs können Ihnen weiterhelfen.

Bei weiterführenden Fragen zur Studie, zum Ablauf oder den verwendeten Online-Modulen kann Ihnen auch Ihr/e TherapeutIn weiterhelfen. Sollten Fragen unbeantwortet bleiben, melden Sie sich gerne bei uns! Wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu können. 

 

Kontakt


 

 

FAQs
 

Die Verzahnung von Online-Modulen mit der Psychotherapie gemäß Routineversorgung erfolgt, falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde. In diesem Fall werden Sitzungen gemäß der Routineversorgung und selbstständig durchzuführende Online-Sitzungen verzahnt und Sie erhalten insgesamt max. 16 Sitzungen (gemäß der Routineversorgung oder online). Falls Ihr/e TherapeutIn der Studienbedingung PSYCHOnlineTHERAPIEstandard zugewiesen wurde, besteht Ihre Therapie ausschließlich aus insgesamt max. 16 Therapiesitzungen gemäß der Routineversorgung.

Nach den max. 16 Therapiesitzung entscheidet Ihr/e TherapeutIn gemeinsam mit Ihnen bedarfsabhängig, ob die Behandlung im Rahmen der Routineversorgung noch fortgeführt werden muss.

Falls Ihr/e TherapeutIn der Studienbedingung PSYCHOnlineTHERAPIEstandard zugewiesen wurde, erhalten Sie wie gewohnt Psychotherapiesitzungen gemäß der Routineversorgung. Zusätzlich nehmen Sie an mehreren Befragungen (vor Studienbeginn und nach Studienende) teil, für welche Sie eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Die Therapiesitzungen selbst entsprechen in allen drei Studienbedingungen etwa dem Umfang einer konventionellen Psychotherapie gemäß der Routineversorgung. Im Rahmen der Studienteilnahme nehmen Sie zusätzlich an mehreren Befragungen teil (vor Studienbeginn und nach Studienende), für welche Sie eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Die Online-Plattform von PSYCHOnlineTHERAPIE ist eine gesicherte passwort-geschützte Plattform. Auf diese erhalten Sie Zugriff, falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde. Nach Ihrem Einverständnis zur Studienteilnahme erhalten Sie ihre individuellen Zugangsdaten für die Plattform. Über die Plattform erhalten Sie Zugriff auf die jeweiligen, von Ihrer/Ihrem TherapeutIn für Sie freigeschalteten Online-Module. Diese Module können Sie flexibel und nach Absprache mit Ihrem/Ihrer TherapeutIn bearbeiten. Die von Ihnen bearbeiteten Online-Module sind für Ihre/n TherapeutIn sichtbar, damit diese/r Ihnen individuelles Feedback geben kann und Inhalte der Online-Aufgaben in den gemeinsamen Therapiesitzungen gemäß der Routineversorgung aufgreifen kann. Dies garantiert eine optimale Verzahnung der beiden Therapiesitzungenformen.

Informationen zu den Modulen finden Sie hier: Online-Module

Nein. Während Ihrer gesamten Behandlungsdauer profitieren Sie von der Expertise Ihres/Ihrer TherapeutIn. Diese/r wird Ihnen individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Therapieverlauf zugeschnittene Online-Module freischalten.

Ihre Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. Sofern Sie eine Teilnahme nicht wünschen, brauchen Sie die Einwilligung nicht abzugeben. Weder aus der Teilnahme noch aus einer Nichtteilnahme erwachsen Ihnen Nachteile. Sie können jederzeit, also auch bei bereits erteilter Einwilligung und ohne Angabe von Gründen ausscheiden. Dieser eventuelle Widerruf hat keinerlei Auswirkungen für Sie. Teilen Sie Ihren Wunsch dann bitte einfach dem Studienteam an der Universität Erlangen (evaluation@psychonlinetherapie.de) sowie Ihrer/Ihrem TherapeutIn mit.

PSYCHOnlineTHERAPIE ist ein öffentlich getragenes Projekt das dem Datenschutz gem. Art. 13 EU-DSGVO unterliegt. Die Konformität wurde von den jeweiligen Datenschutzbeauftragten der Universität Ulm und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bestätigt. Ihre Daten werden in anonymisierter Form für die Beantwortung von Forschungsfragen genutzt. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie hier.

 

 


 

Was ist eine Angsterkrankung und wie kann sie behandelt werden?

Angsterkrankungen können sehr unterschiedlich sein, weshalb wir die häufigsten Formen hier kurz erläutern möchten.
Unter Phobischen Störungen (z.B. Agoraphobie, soziale Phobie oder spezifische Phobien) werden situationsabhängige Ängste verstanden, die von einem bestimmten Objekt (z.B. Spinne) oder einer konkreten Situation (z.B. Rede in der Öffentlichkeit) ausgelöst werden.
Bei Panikstörungen kommt es wiederholt und unerwartet immer wieder zu Panikattacken, wodurch Betroffene ihr Verhalten verändern (z.B. Vermeiden von Bewegung aus Angst). Häufig denken Betroffene zu Beginn, sie hätten eine ernsthafte körperliche Erkrankung (z.B. Herzfehler).
Eine generalisierte Angststörung hingegen betrifft Menschen, die dauerhaft unter übermäßigen Befürchtungen und Sorgen ohne bestimmten Auslöser leiden. Das Ausmaß der Sorgen und die daraus resultierende Beeinträchtigung des Lebens von Betroffenen unterscheiden eine generalisierte Angststörung von „normalen“ Sorgen.
Alle Formen von Angsterkrankungen sind gut behandelbar. Die Behandlung mit Psychotherapie ist meist die erste Wahl. Darüber hinaus können auch Medikamente helfen, die meist nur bei schwierigem Verlauf mit Psychotherapie kombiniert werden.
 


 

FAQs

Erhalte ich die Online-Module zusätzlich zu meiner Vor-Ort-Therapie?
Die Verzahnung von Online-Modulen mit der Psychotherapie vor Ort erfolgt, falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde. In diesem Fall werden Vor-Ort-Sitzungen und Online-Sitzungen im wöchentlichen Abstand verzahnt und Sie erhalten über einen Zeitraum von max. 16 Wochen insgesamt max. 16 Sitzungen (Vor-Ort oder Online). Falls Ihr/e TherapeutIn der Studienbedingung PSYCHOnlineTHERAPIEstandard zugewiesen wurde, besteht Ihre Therapie ausschließlich aus Therapiesitzungen vor Ort.

Was bedeutet eine Teilnahme in der Studienbedingung PSYCHOnlineTHERAPIEstandard?
Falls Ihr/e TherapeutIn der Studienbedingung PSYCHOnlineTHERAPIEstandard zugewiesen wurde, erhalten Sie wie gewohnt Psychotherapiesitzungen vor Ort. Zusätzlich nehmen Sie an mehreren Befragungen (vor Studienbeginn und nach Studienende) teil, für welche Sie entsprechend vergütet werden (20 Euro pro abgeschlossene Befragung nach Studienende).

Bedeutet eine Studienteilnahme für mich einen zeitlichen Mehraufwand?
Die Therapiesitzungen selbst entsprechen in allen drei Studienbedingungen etwa dem Umfang einer konventionellen Psychotherapie vor Ort. Im Rahmen der Studienteilnahme nehmen Sie zusätzlich an mehreren Befragungen teil (vor Studienbeginn und nach Studienende). Für diese werden Sie entsprechend vergütet (20 Euro pro abgeschlossene Befragung nach Studienende).

Wie ist die Online-Plattform aufgebaut?
Die Online-Plattform von PSYCHOnlineTHERAPIE ist eine gesicherte passwort-geschützte Plattform. Auf diese erhalten Sie Zugriff, falls Ihr/e TherapeutIn den Studienbedingungen PSYCHOnlineTHERAPIEfix oder PSYCHOnlineTHERAPIEflex zugewiesen wurde. Nach Ihrem Einverständnis zur Studienteilnahme erhalten Sie ihre individuellen Zugangsdaten für die Plattform. Über die Plattform erhalten Sie Zugriff auf die jeweiligen, von Ihrem TherapeutIn für Sie freigeschalteten Online-Module (Verlinkung Online-Module) Diese Module können Sie flexibel und nach Absprache mit Ihrem/Ihrer TherapeutIn bearbeiten. Die von Ihnen bearbeiteten Online-Module sind für Ihre/n TherapeutIn sichtbar, damit dieser Ihnen individuelles Feedback geben kann und Inhalte der Online-Aufgaben in der Vor-Ort-Therapie aufgreifen kann. Dies garantiert eine optimale Verzahnung der beiden Therapiesitzungen.

Wie sehen die Module aus?
Informationen zu den Modulen finden Sie hier (Verlinkung Online-Module).

Muss ich mir die Online-Module selbst auswählen?
Nein. Während Ihrer gesamten Behandlungsdauer profitieren Sie von der Expertise Ihres/Ihrer TherapeutIn. Diese/r wird Ihnen individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Therapieverlauf zugeschnittene Online-Module freischalten.

Kann ich meine Teilnahme wieder rückgängig machen oder beenden?
Ihre Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. Sofern Sie eine Teilnahme nicht wünschen, brauchen Sie die Einwilligung nicht abzugeben. Weder aus der Teilnahme noch aus einer Nichtteilnahme erwachsen Ihnen Nachteile. Sie können jederzeit, also auch bei bereits erteilter Einwilligung und ohne Angabe von Gründen ausscheiden. Dieser eventuelle Widerruf hat keinerlei Auswirkungen für Sie. Teilen Sie Ihren Wunsch dann bitte einfach dem Studienteam an der Universität Erlangen (psychonlinetherapie@fau.de)/ Ihrem TherapeutIn mit.

Wie werden meine Daten verwendet?
Ihre Daten werden in anonymisierter Form für die Beantwortung von Forschungsfragen genutzt, welche dann in verschiedenen Fachzeitschriften publiziert werden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie hier (Verlinkung Kasten Downloads Datenschutz).